Was testet der GMAT eigentlich?

Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt planen, läuft häufig die Abkürzung GMAT über den Weg. Doch was verbirgt sich hinter dem berühmt berüchtigten Hochschulaufnahme Test GMAT?

GMAT ist die Abkürzung für ‚Graduate Management Admission Test‘. Er wird vor allem im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich zur Vergabe der Studienplätze verwandt. Neben MBA-Aspiranten müssen auch immer mehr Studierende, die einen Bachelor oder Master im Ausland  oder zum Teil auch an privaten Hochschulen in Deutschland anstreben, als erste Hürde mit dem Test rechnen. Zur Vorbereitung verraten unzählige Foren und Ratgeber Tipps und bieten eine Auswahl an Übungsaufgaben. Doch worum geht es im Test eigentlich? Den GMAT kann man nicht bestehen oder versieben. Stattdessen geht es darum, über die insgesamt drei Testblöcke (Essays, mathematische Aufgaben, Aufgaben zum logischen Denkvermögen) hinweg in knapp 4 Stunden so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Aufnahme an einer renommierten Hochschule ist umso wahrscheinlicher, wenn die erreichte Punktzahl sich zwischen 500 und den maximal 800 erreichbaren Punkten bewegt. Erfolgsversprechend für ein Testergebnis im oberen Drittel ist dabei nicht allein die Wiederholung des Mathestoffs aus der Oberstufe und das genaue Lesen und Analysieren der vorgegebenen Textaufgaben. Vielmehr sollte man für die GMAT-spezifischen Fragetechniken sensibilisiert sein, denn diese haben es in sich. Wer im Logikteil aus den vorgegebenen Antworten zu einer komplexen Fragestellung die falsche auswählt, erhält in der nächsten Runde eine leichtere Frage und damit auch automatisch weniger Punkte. Alle Testteile sind zudem unter extremem Zeitdruck zu bearbeiten. Die Lösung aller Aufgaben in time ist nahezu unmöglich. Auch dies sollte einen nicht zu stark aus der Ruhe bringen. Zeit- und Energiemanagement beeinflussen hier ganz wesentlich das Testergebnis.

Eine gute Vorbereitung ist also das A und O zur Erreichung eines guten GMAT-Ergebnisses. Denn wer möchte schon einen 250 Euro teuren Test in den Sand setzen und seiner Wunsch-Hochschule gegenüber einen schlechten Eindruck vermitteln.

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