Klausurenvorbereitung


A: Sicher durch die mündliche wie schriftliche Prüfung

B: Prüfungsangst – ein lästiger Wegbegleiter

 

 

 

 

 


A: Sicher durch die mündliche wie schriftliche Prüfung

Klausuren und mündliche Prüfungen sind eine sehr nervenaufreibende Angelegenheit. Je besser bzw. strukturierter man sich darauf vorbereitet umso weniger überkommt einem die Panik, nicht genug oder das falsche gelernt zu haben. Im Folgenden möchten wir Ihnen mit einigen Tipps Mut machen, positiv in die Prüfungsphase zu gehen.

 

Wenn es auf die Prüfung zugeht, sollten Sie folgendes beachten:

  • Fragen Sie den entsprechenden Professor konkret nach Inhalten und dem Lernstoff der abgefragt wird, damit Sie sich so effektiv wie möglich vorbereiten können
  • Fragen Sie andere Prüflinge nach ihren Erfahrungen, aber lassen Sie sich von schlechten Erfahrungen nicht beeinflussen – der Prüfling könnte schlechter vorbereitet gewesen sein
  • Gehen Sie Ihre Mitschriften (besonders im Hinblick auf Lücken) genau durch und sprechen Sie die Inhalte auch mit Studienkollegen durch
  • Überlegen Sie sich den zeitlichen Aufwand, den Sie benötigen und schätzen Sie die Priorität der einzelnen Fächer ab
  • Erstellen Sie sich einen Lernplan
  • Lernen Sie in Etappen, Planen Sie Pufferzeiten ein und belohnen Sie sich für erreichte Teilziele
  • Machen Sie regelmäßig Pausen
  • Stellen Sie sich mögliche Prüfungsaufgaben selbst und versuchen Sie diese eigenständig zu beantworten
  • Nutzen Sie Ihre Eingangskanäle und Sinne!!!

 

Ähnlich ist das auch in der Prüfung selbst. Wenn Sie sich auf eine mündliche Prüfung vorbereiten, machen Sie sich einen Zeitplan, überlegen Sie sich Fragen, die die Prüfer Ihnen stellen könnten. Bereiten Sie auch ähnliche Themen mit einer möglichen Relevanz vor um ihr Wissensspektrum zu erweitern.

Lesen Sie die Aufgaben in Ruhe durch – nicht das Sie kleine aber entscheidende Wörter überlesen, die die Aufgabenstellung maßgeblich beeinflussen.

Wenn sie einen Vortrag halten müssen, gliedern Sie diesen in eine Einleitung, einen Hauptteil und den Schluss und notieren Sie sich Stichworte auf Handzetteln – ganze Sätze können unübersichtlich und verwirrend werden.

Erscheinen Sie seriös, oft zählt auch der optische Eindruck bei solchen Prüfungen. Sprechen Sie in aktiv-Sätzen und möglichst flüssig. Wenn Sie nicht weiter kommen, machen Sie eine kurze Denkpause, sammeln Sie sich und sprechen Sie anschließend weiter, statt in einem Chaos aus „äh` s“ unterzugehen.

Wenn Sie ein Blackout haben, bitten Sie um eine kurze Unterbrechung der Prüfung. Viele Prüfer haben für eine solche Situation mehr Verständnis als man annehmen möchte. Atmen Sie tief durch und konzentrieren Sie sich wieder auf die Inhalte. Machen Sie sich keine Sorgen um Ihre Wirkung auf die Anwesenden oder gar Ihre Note – wichtig ist, dass Sie sagen was Sie wissen!

Benutzen Sie nur Fremdwörter und Fachbegriffe, die Sie kennen und im Zweifelsfall erklären könnten.

Es kann sein, das die Prüfer so herausfinden wollen, ob Sie wirklich verstehen was Sie referieren oder ob Sie nur auswendig gelernt haben. Vermeiden Sie auch unnötige Wiederholungen, das könnte den Eindruck erwecken als wollten Sie Zeit schinden.

Geben Sie in schriftlichen Prüfungen niemals früher ab, vielleicht fällt Ihnen doch noch etwas ein.

Wenn Sie einen Text verfassen, vermeiden Sie Schachtelsätze. Diese sind für den Leser oft nur mühsam zu durchschauen. Wichtige Informationen sollten immer im Hauptsatz stehen und nicht in Nebensätzen erwähnt werden. Seien Sie konkret und bringen Sie die Thematik auf den Punkt.

Langes „schwafeln“ lässt Sie unseriös und unwissend erscheinen.

Schreiben Sie in aktiv-Sätzen, dass wirkt energischer und lebendiger:

Passiv: Die Wälder wurden schon vor Jahren von den Bauern abgeholzt.

Aktiv: Die Bauern holzten schon vor Jahren die Wälder ab.

Passivsätze sind dann sinnvoll, wenn die handelnde Person ohne Bedeutung für die Information ist.

Wenn Sie die Inhalte und Anforderungen der Prüfung kennen, schätzen Sie Ihre mögliche Leistung realistisch ein, dann können Sie kaum enttäuscht werden. Malen Sie sich den schlimmsten Fall der eintreten könnte aus und schätzen Sie die Wirkung ab. Meistens ist ein möglicher Fehlschlag gar nicht so schlimm, wie vor lauter Angst angenommen wird.

Glauben Sie an sich, Ihre Leistungen und Fähigkeiten. Und denken Sie daran – Vorbereitung ist alles!

 

B: Prüfungsangst – ein lästiger Wegbegleiter

Spätestens am Ende eines jeden Studiums/Semesters steht jedem Studierenden eine Prüfung bevor.

Nach dem jahrelangen Einsatz von Zeit und Energie sind diese Abschlussprüfungen bei vielen Studenten mit Anspannung, bei einigen sogar mit Panik überfrachtet. Da starke Prüfungsangst verhindert, den erlernten Stoff optimal abzurufen, ist es wichtig, die Ursachen der Prüfungsangst und effektiven Strategien zum Abbau dieser zu kennen.

Wie äußert sich Prüfungsangst?

• im seelischen Befinden:

ängstlich, unsicher, reizbar, Stimmungsschwankungen und Unlustgefühle.

• im körperlichen Bereich:

innere Unruhe, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindelgefühlen, Kloßgefühlen, Herzstechen, Heißhungerattacken oder Appetitverlust.

• in der geistigen Leistungsfähigkeit:

Denkblockaden, Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Merkfähigkeitsstörungen, Selbstzweifel, Grübel-Gedanken

• im Verhalten:

Einnahme von Beruhigungstabletten, viel Alkohol, mehr essen, als nötig, flüchten in unwichtige Routinearbeiten.

 

Die Prüfungsangst kann sich auf vier unterschiedliche Bereiche beziehen:

• Angst vor der Prüfungsvorbereitung

• Angst vor der Prüfungssituation

• Angst vor den Folgen des Versagens in der Prüfung: vor Selbstanklagen oder Blamage

• Angst vor den Folgen einer bestandenen Prüfung: Angst, den danach folgenden Leistungsanforderungen nicht gewachsen zu sein

 

Weshalb reagieren manche Menschen verstärkt mit Prüfungsangst?

Prüfungsangst ist erlernt (s.o. Informationsverarbeitung) und hängt eng mit den Erfahrungen in der Kindheit zusammen. Folgende Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • der elterliche Erziehungsstil:

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Eltern ängstlicher Kinder weniger mit ihren Kindern sprechen und sich weniger um deren emotionale Bedürfnisse kümmern. Ihre Hauptaufgabe sehen sie darin, ihren Kindern Verbote und Regeln zu vermitteln. Häufig überfordern sie ihre Kinder und geben wenig verbale und praktische Unterstützung. Sie bestrafen sie häufiger bei Nichterfüllung der Leistungsansprüche. Später übernehmen die Kinder dann selbst die Rolle ihrer Eltern und lehnen sich ab, wenn sie einen Misserfolg haben. Sie erleben jede Leistungssituation als eine persönliche Bedrohung.

  • die Persönlichkeit der Eltern:

Wir lernen sehr viele unserer Verhaltensweisen am Modell der Eltern. Sind die Eltern selbst sehr ängstlich oder stark leistungsorientiert, schauen wir uns deren Verhaltensmuster ab und verhalten uns entsprechend.

  • frühere Erfahrungen mit Prüfungen:

Ungerechte Prüfer, negative Reaktionen auf Misserfolge usw. können die Angst vor Prüfungen verstärken.

  • gesellschaftliche Normen:

In unserer Gesellschaft werden der Leistungsaspekt und die Bedeutung von Erfolgen stark betont, so dass der Einzelne lernt, sein Selbstwertgefühl in Abhängigkeit von seiner Leistung zu definieren. “Nur wer gut ist, gilt etwas und hat etwas zu sagen”. Je mehr diese Einstellung verinnerlicht ist, umso stärker ist die Angst, durchzufallen.

  • soziale Faktoren:

Wer sich sein Studium selbst finanziert und kein finanzielles Polster wird, wird sich eher unter Druck setzen, sein Studium möglichst schnell abzuschließen und gute Noten zu erzielen, um eine möglichst attraktive oder überhaupt eine Stelle zu bekommen. Für ihn wird das gute Bestehen der Prüfung eine besondere Bedeutung haben.

 

Strategien zur Überwindung von Prüfungsängsten

 

1. Korrigieren der angsterzeugenden Einstellungen

 

Jeder einzelne Gedanke, den wir denken, bewirkt automatisch auch eine Veränderung in unseren Gefühlen. Nicht immer entsprechen unsere Gedanken den Tatsachen.

 

Ein manches Mal interpretieren wir etwas in eine Situation hinein, ziehen falsche Schlussfolgerungen, malen die Zukunft übertrieben schwarz oder nehmen etwas verzerrt wahr. Da unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob ein Gedanke eine Situation unangemessen oder angemessen beschreibt, ist es umso wichtiger, eigene Gedanken bewusst wahrzunehmen und auch zu prüfen, inwieweit sie der Realität entsprechen. Vermutungen und Übertreibungen erzeugen nur unnötigerweise Angst und Anspannung in uns. Im Folgenden werden typische negative Einstellungen, die Prüfungsangst auslösen, vorgestellt und deren Korrektur angefügt:

Ich muss die Prüfung unbedingt bestehen. Wenn nicht, ist alles aus.

Verständlich, dass man in Panik gerät, wenn man sich suggeriert, alles sei aus, wenn man durch die Prüfung fällt.

Hilfreiche Gedanken

Ich habe mich auf die Prüfung vorbereitet. Es wäre ärgerlich, wenn ich die Prüfung vermasseln würde, doch mein Leben ginge weiter. Ich kann die Prüfung wiederholen.

 

Ich darf in der Prüfung nicht unsicher wirken oder stottern.

Wenn man von sich verlangt, cool zu sein, obwohl man nervös ist, dann setzt man sich

unter Druck und wird erst Recht nervös.

Hilfreicher Gedanke

Der Prüfer weiß, dass Prüflinge aufgeregt sind. Er darf sehen, dass ich nervös und aufgeregt bin.

 

 

Ich darf mir keinen Fehler erlauben!

Wenn man von sich verlangt, alles 100-prozentig machen zu müssen, erzeugt das in uns

einen enormen Leistungsdruck

Hilfreicher Gedanke:

Fehler sind kein Beinbruch. Wegen eines Fehlers falle ich nicht durch die Prüfung.

 

 

Wenn ich die Prüfung nicht bestehe, bin ich ein Versager!

Wenn für uns die Prüfung eine Frage von Top oder Flop ist, dann steigert diese Forderung unsere Angst.

Hilfreicher Gedanke

Das ist eine maßlose Übertreibung. Ich hätte dann lediglich eine Prüfung nicht geschafft. Das

macht mich nicht zum Versager. Ich habe bereits andere Prüfungen in meinem Leben bestanden.

Denken Sie daran:

Prüfungsangst entsteht also durch ängstliche Gedanken und Vorstellungen!

Ihre Angst entsteht im Kopf und genau da müssen Sie diese auch korrigieren. Wenn Sie einige der angstauslösenden Einstellungen und Gedanken bei sich erkannt haben, dann sollten Sie, wann immer Sie sich dabei ertappen, diese durch einen hilfreichen Gedanken ersetzen. Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, dass Ihnen die korrigierten Gedanken zunächst vielleicht zu gekünstelt vorkommen oder Sie das Ganze als Wortspielerei betrachten. Um Gewohnheiten zu durchbrechen, müssen wir eine Phase durchlaufen, in der wir uns unsicher fühlen; dies ist ein neuer Lerninhalt. Erinnern Sie sich nur einmal daran, wie Sie sich fühlen, wenn Sie in England im Linksverkehr Auto fahren sollen.

 

2. Gestalten Sie sich eine positive Vorstellung von der Prüfungssituation

Ebenso wie mit unseren Einstellungen beeinflussen wir mit unseren Phantasien und Vorstellungsbildern unsere Gefühlsreaktionen. Wer sich die Prüfungssituation in den düstersten Farben ausmalt, sich hilflos auf dem Kuli kauend vor dem leeren Papier sitzend oder stotternd vor dem Prüfer sitzt muss Angst empfinden!

Wenn Sie dann Ihre Vorstellung abbrechen und sich ablenken, dann haben Sie sich lediglich darin geübt, sich Angst zu machen. Es kann jedoch auch bewusst eine alternative Vorstellung dagegen gesetzt und geübt werden, mit der Angst in der Prüfungssituation umzugehen. Stellen Sie sich hierzu möglichst lebendig die Prüfungssituation vor, den Raum, die Sitzordnung, die anwesenden Personen etc.

Stellen Sie sich vor, wie Ihre Angstgefühle auftauchen und Sie damit umgehen können. Sagen Sie zu sich: “Bleib ruhig. Du hast dich gut vorbereitet. Niemand will dir schaden. Deine Angst wird vorübergehen. Konzentriere dich auf die Fragen. Wenn du eine Frage nicht beantworten kannst, ist das keine Katastrophe. Bleibe ruhig, atme tief. Du kannst die Situation bewältigen”. Wichtig ist, dass Sie sich ausmalen, wie Sie Ihren Körper wieder beruhigen und Ihre Fassung gewinnen können, auch wenn die Angst auftaucht. Wiederholen Sie diese positiven Vorstellungen, wann immer die “Katastrophenphantasien” auftauchen. Dazu ist wichtig:

 

3. Stress führt langfristig zu Angst! Bringen Sie Ihren Körper in einen entspannten Zustand.

Und was Stress körperlich auslöst, wurde am Anfang des Kapitels beschrieben. Auch hier gibt es wieder gezielte Strategien, die eingesetzt werden können. Sehr empfehlenswert ist es, ein Entspannungsverfahren wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Eine schnelle und leicht zu erlernende Methode ist die Bauchatmung: Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf die Bauchdecke. Atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt. Wiederholen Sie diese Technik mehrere Minuten bzw. solange, bis Sie deutlich entspannter und ruhiger sind und der Atem ganz ruhig ist. Sie können diese Übung vor dem Einschlafen am Abend, beim Warten vor dem Prüfungszimmer oder vielleicht sogar in den Pausen während der Prüfung einsetzen. Die Übung hat den Vorteil, dass sie schnell, immer und überall funktioniert und kein langfristiges Training benötigt.

Sie basiert auf dem Prinzip, dass die Sauerstoffzufuhr reduziert wird und Sie dadurch weniger Energie zur Anspannung erhalten. Diese drei Strategien sind wichtige Handwerkszeuge, um gelassener in Ihre nächste Prüfung gehen zu können. Sie werden Ihnen jedoch nur nutzen, wenn Sie diese vor der Prüfung trainieren. Alteingefahrene Denk- und Verhaltensmuster lassen sich nicht durch Erkenntnis, sondern nur durch Training, Training, Training verändern.

 

4. Was tun bei einem Blackout?

Trotz aller Anstrengung kann es Ihnen passieren, dass Sie dennoch mal für einen Augenblick “ein Brett vor dem Kopf haben”. Erwidern Sie dann dem Prüfer: “Ich habe im Augenblick den Faden verloren. Bitte wiederholen Sie die Frage nochmals.”

Sagen Sie sich innerlich: “Ganz ruhig. Du hast gelernt, du kriegst das hin”. Atmen Sie mehrmals tief ein und aus. Wenn Sie eine schriftliche Prüfung zu bestehen haben, kann es passieren, dass Sie beim ersten Überfliegen der Aufgaben den Eindruck haben, nicht mehr klar denken zu können.

Möglicherweise haben Sie einige Aufgaben entdeckt, die Sie glauben, nicht lösen zu können. Deshalb: sich gut zureden, tief durchatmen, sich mit der Entspannungsmethode beruhigen und sich erst einmal um die Aufgaben kümmern, deren Lösung Sie sicher kennen. Die Lösung dieser Aufgaben schafft Selbstvertrauen und beruhigt.

 

5.Strategien gegen Prüfungsangst am Tag der Prüfung

  • Beginnen Sie den Tag mit einer Entspannungsübung im Bett.
  • Nehmen Sie ein leichtes nahrhaftes Frühstück zu sich.
  • Vermeiden Sie den übermäßigen Genuss von Alkohol, Kaffee, Nikotin und Cola, da diese Sie noch mehr aufputschen.
  • Sorgen Sie aber für ausreichend Flüssigkeit, etwa durch Kräutertee, Mineralwasser oder Fruchtsäfte.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie am Tag der Prüfung rechtzeitig aus dem Haus gehen. Wenn

Sie abgehetzt auf den letzten Drücker ankommen, weil Sie im Stau standen, keinen Parkplatz

bekamen oder das Prüfungszimmer nicht gefunden haben, ist Ihr Körper bereits in

Alarmstimmung, angespannt und nicht besonders leistungsfähig.

  • Vermeiden Sie es, vor dem Prüfungszimmer lange warten zu müssen, denn die Nervosität

der anderen Prüflinge wirkt meist ansteckend. Es nützt Ihnen nichts mehr, jetzt zu erfahren,

worauf Sie sich möglicherweise nicht vorbereitet haben. Es macht Sie nur noch nervöser

und verunsichert Sie.

  • Ziehen Sie sich lieber zurück und machen Sie eine Atemübung.

Machen Sie die Atemübung vor dem Prüfungszimmer.

  • Strukturieren Sie sich selbst: “Ich habe mich gut vorbereitet. Ich werde es schaffen.”
  • Meiden Sie andere Prüflinge, die darauf trainiert sind, Katastrophen zu prophezeien.
  • Erinnern Sie sich an eine Situation in Ihrer Vergangenheit, die Sie erfolgreich bewältigt haben.
  • Rufen Sie sich diese Emotionen möglichst lebendig in Erinnerung, um im Körper das

Selbstvertrauen zu spüren, das Sie damals verspürt haben.

  • Schauen Sie sich auch an, wie Sie durch Ihre Körperhaltung mehr Selbstvertrauen

bekommen können.

  • Erinnern Sie sich: Sie sind in Ordnung, gleichgültig wie die Prüfung ausgeht.

Die Prüfung und das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung bestimmt nicht über Leben und Tod von Ihnen. Sie zerstört nicht all Ihre Erfolge, die Sie bisher hatten, und alle Fähigkeiten, die Sie ansonsten besitzen. Und ein Nichtbestehen ruiniert nicht Ihre Zukunft.